Sozialmanager_innen mit Masterabschluss gefeiert

Samstag, 23. Februar 2013 16:37

Nach einem erfolgreichen fünfsemestrigen Studium halten Michael Gruse, Fabia Vasen, Doris Stammeier-Tölle, Sarah Vrba und Thomas Geuppert nun ihre Masterurkunden in Händen. Es war eine anstrengende Zeit, so die einvernehmlich Antwort der Absolvent_innen  auf die Frage, wie es denn so in der Rückschau war das Studium Sozialmanagement an der EH Freiburg.

Alle würden es wieder machen und für den einen oder anderen Absolventen haben sich bereits berufliche Perspektiven ergeben, die den Studienabschluss würdigen. Das breite Spektrum der Thesen (s. u.) zeigt wieder einmal eindrücklich, wie breit das Spektrum an Handlungsfeldern des Sozialmanagements ist.

 

 

 

 

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Qualität erleben im Religionsunterricht

Sonntag, 27. Januar 2013 11:41

Handbuch für QM im ReligionsunterrichtDr. Jürgen Rausch, Prof. Wilhelm Schwendemann und Sven Howoldt setzen ihren Ausführungen in diesem Band ein holistisch ausgerichtetes Qualitätsverständnis von Lern- und Bildungsprozessen in der Schule voraus. Qualitätsentwicklungsprozesse müssendemnach das Bildungssystem als solches, die Schule als organisationales Subsystem, den Unterricht als strategische Ebene und den Fachunterricht mit seiner spezifischen Didaktik als operative Einheit ansprechen und dementsprechend differenziert Entwicklungsprozesse in den jeweiligen Ebenen initiieren und sie dann zu einer Gesamtbeurteilung von Schulqualität zusammenführen. Der Religionsunterricht steht in den Ausführungen von Jürgen Rausch, Wilhelm Schwendemann und Sven Howoldt in der Funktion als Leitfach für einen fächerübergreifenden Unterricht und als Referenzrahmen für einen werteorientierten Unterricht. Wenn die Autoren im Folgenden QM-Systeme auf den Religionsunterricht transformieren, tun sie dies im Bewusstsein darüber, dass der Religionsunterricht in seiner Leitfunktion den Transfer auf andere Fachunterrichte anstoßen kann.

Ein Buch für Lehrkräfte und Lehrende, die den Diskurs zu Qualität und Qualitätsentwicklung in der Schule mehrperspektivisch und auch ambivalent zu den bisherigen Denkmustern führen wollen. [mehr...]

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Jugendhilfe in Kooperation mit der Ganztagsschule

Montag, 9. April 2012 16:53

 Dr. Jürgen Rausch und Stefan Berndt wenden sich mit diesem Buch an Lehrende der Sozialen Arbeit, an Lehrkräfte, Sozialarbeiter_innen in der Schule und an Kostenträger. Ziel ist es, die  Kooperation zwischen den beiden Institutionen Schule und Jugendhilfe zu erhellen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren zu benennen. Die Ganztagsschule ist auf Kooperationen mit  der Jugendhilfe angewiesen. Da Schulen ihre Aufgaben nur schwer delegieren können und Jugendhilfeträger als Schulpartner wenig  konzeptionell ausgerichtet sind, beschränkt sich eine  Kooperation meist auf voneinander unabhängige Tätigkeiten: Die Schule nimmt ihren Auftrag wie bisher wahr und die Jugendhilfe lässt  sich auf Betreuungsangebote innerhalb der  strukturellen Vorgaben reduzieren. Auf der Basis einer empirischen Untersuchung regen die Autoren die Diskussion einer konzeptionellen  Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe an,  um die Bildung und Erziehung über den ganzen Tag in die Zuständigkeit beider Bildungspartner zu legen.

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Zwischen Sozialer Verantwortung und ökonomischer Vernunft

Montag, 19. März 2012 17:13

Unternehmen in der Profit- und Sozialwirtschaft stehen heute vor den gleichen Herausforderungen: Sie sollen sich unternehmensethisch ausrichten, verantwortlich gegenüber Mitarbeitern und anderen Stakeholdern handeln und zugleich ökonomisch vernünftig die Organisation überlebens- und zukunftsfähig erhalten. Rolf Ahlrichs stellt die Unterschiede zwischen Sozialwirtschaft und anderen Wirtschaftsbereichen dar und untersucht, welche unternehmensethischen Ansätze sich unter sozialwirtschaftlichen Rahmenbedingungen umsetzen lassen. Auf der Basis leitfadengestützter Experteninterviews geht er der Frage nach, ob sich Sozialmanagement nur im „Was“, nämlich als Management von Organisationen der Sozialwirtschaft, unterscheidet oder ob Sozialmanagement ein besonderes „Wie“ – eine ethische, dem Leben dienende Haltung – beschreibt. Ist eine Unternehmensethik der Sozialwirtschaft erforderlich? Und wenn ja, wie könnte diese aussehen?

 

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Sozialmanagement und Management in Sozialunternehmen

Samstag, 18. Februar 2012 22:35

Die Basisliteratur zum Sozialmanagement ist um ein dreibändiges Werk reicher. Prof. Dr. Wöhrle hat mit seinen 3 Bänden ein Werk herausgegeben, dass wesentliche Aspekte in den Debatten über und zu einem Management in Sozialunternehmen und dem Sozialmanagement erfasst und den Horizont der Themen und Arbeitsfelder und Schnittstellen zu Bezugsthemen erhellt. Tatsächlich sollten die 3 Bänden, die jetzt im Zielverlag erschienen sind, zur Standardliteratur von Studierenden der Sozialen Arbeit und des Sozialmanagements werden.

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Neu auch der Band “Forschung und Entwicklung – im Management sozialer Organisationen” von Prof. Dr. Herbert Bassarak und Prof. Dr. Armin Schneider. Erschienen ebenfalls im Ziel-Verlag.

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Bildungsmanager feiern ihre Graduierung

Freitag, 10. Februar 2012 23:38

Nach einer sechssemestrigen Studienzeit konnten am heutigen Tag fünf frisch “gemasterte” Absolventen der EH Freiburg ihre Masterurkunden entgegennehmen. Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde der erfolgreiche Abschluss des Weiterbildungsstudiums mit der Verleihung der Urkunden gefeiert. Prof. Dr. Reinhard Lohmiller, Dekan an der Evangelischen Hochschule in Freiburg hielt die Laudatio.

Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann und Dr. Jürgen Rausch, die beide den Studiengang über die letzten Jahre hindurch als Studiengangsleiter begleitet hatten, präsentierten auf dem Roten Sofa die Absolventen und diskutierten mit den Absolventen die Ergebnisse der Masterthesen.

Zur Begutachtung wurden folgende Thesen eingereicht:

Dr. Svantje Schumann:  “Die Analyse eines Mathematik-Schulbuches vor dem Hintergrund des Bildungsziels der Autonomie” (Betreuer: Dr. Jürgen Rausch, Prof. Dr. Reinhard Lohmiller)

Andreas Segert: “Freiheit in Verantwortung – unternehmerische Entscheidungsfähigkeit stärken durch protestantische Orientierung” (Betreuer: Dr. Jürgen Rausch, Prof. Dr. W. Schwendemann)

Claudia Ewald: “Der Kirchenbezirk als Partner lokaler Bildungslandschaften” (Betreuer: Dr. Jürgen Rausch, Prälat Dr. Traugott Schächtele)

Simon Böhls: “Die Rolle des evangelischen Kirchenbezirks Kraichgau innerhalb einer lokalen Bildungslandschaft” (Betreuer: Prof. Dr. W. Schwendemann, Dr. Jürgen Rausch)

Daniela Bailer-Schöffmann: “Bildungsstandards für die kirchliche Jugendarbeit in der Erzdiözese Freiburg?” (Betreuer: Prof. Dr. W. Schwendemann, Dr. Jürgen Rausch)

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Change-Symposium an der Uni St. Gallen

Mittwoch, 12. Oktober 2011 12:11

Auf Einladung von Prof. Dr. Müller-Stewens, Lehrstuhl Strategisches Management und Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft, werden die Organisatoren des Symposiums Change 2011 in Bad Waldsee eine Veranstaltung zu Kooperationen und Fusionen im Sozialen an der Universität St. Gallen anbieten.
Die Veranstaltung findet am 21. März 2012 in Kooperation mit der Berner Fachhochschule statt.

Anmeldungen unter [hier...]

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2. Oktober 1911 – 45 Minuten statt 60 Minuten

Sonntag, 2. Oktober 2011 10:09

Heute vor 100 Jahren wurden in Preußen die 45-Minuten-Schulstunden festgesetzt

Während in anderen Ländern Unterrichtseinheiten von 50, 60 oder 90 Minuten gängig sind, wird mit dem Erlass durch den preußischen Bildungsminister August von Trott am 2. Oktober 1911 die 45-Minuten-Schulstunde festgesetzt.

Hintergrund dafür war, dass die Schülerinnen und Schüler oft weite Schulwege hatten und bei einer Zeittaktung von 60 Minuten und einer durchschnittlichen Stundentafel von 30-32 Stunden je 6-Tage-Schulwoche zweimal am Tag in die Schule kommen mussten. Die Unterrichtszeits war streng reglementiert. Vormittags von 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr und nachmittags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr war Unterrichtspflicht. Gerade in den Nachmittagsstunden litten die Schülerinnen und Schüler unter Konzentrationsschwäche. Mit der neuen Zeittaktung konnten die Unterrichtstunden 32 mal 45 Minuten statt 60 Minuten) auf maximal 6 Vormittage beschränkt werden. Diese Reform war nicht unumstritten: “Durch die Einführung der Kurzstunde ist indes die peinliche Innehaltung und Ausnutzung der Zeit von 45 Minuten strenges Erfordernis geworden. Da außerdem die Pausen gekürzt sind, werden die Lehrer systematisch zu militärischer Pünktlichkeit, wenn nicht zu übertriebener Hast angetrieben, die jede Behaglichkeit verbannt und die Nerven schädigt. Sie entspricht zu sehr dem ruhelosen Geiste unseres Zeitalters, um als Symbol pädagogischer Weisheit und Vollkommenheit gelten zu dürfen” (Lexikon der Pädagogik 1914). Heute versuchen sich immer mehr Schulen an alternativen Zeitmodellen und wählen 60, 70 oder 90 Minuten als Zeiteinheiten für eine Schulstunde und in der Folge sind ABCD-Schulwochenmodelle notwendig, um eine ausgeglichende Stundentafel innerhalb eines Schuljahres und einer Schulstufe gewährleisten zu können. Gefahr: Passen Lehrkräfte ihre Didaktik nicht an die verlängerte Schulstunde an und werden Formen des individuellen Lernens nicht konsequent eingeführt und umgesetzt, dann leiden Schülerinnen und Schüler statt der bislang 45 Minuten jetzt 60 bis 90 Minuten!

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Change 2011 – mit internationaler Beteiligung

Dienstag, 27. September 2011 19:50

Die Veranstalter der Change-Symposium-Reihe: v.l. Bachert, Eischer, Prof. Dr. Vahs, Dr. RauschSpitzenkräfte aus Gesundheit und Sozialwirtschaft begeistert
Change – Veränderungsprozesse und der erfolgreiche Umgang damit – war das Leitthema des dreitägigen Symposiums Change 2011 im Haus am Stadtsee in Bad Waldsee vom 21. bis 23. September 2011. Spitzenmanager aus Diakonie, Caritas und wohlfahrtlich ausgerichteten Unternehmen waren in zweifacher Weise begeistert: Zum einen wegen der tollen Atmophäre in Bad Waldsee und zum anderen wegen der hochkarätigen Referenten. [mehr...]

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16 Masterabsolventen für Sozialmanagement gewürdigt

Freitag, 5. August 2011 12:33

An 16 Studierende des Masterstudiengangs Sozialmanagement sind am 8. Juli 2011 im Rahmen einer Masterfeier auf dem Jesuitenschlösschen in Merzhausen in Freiburg die Masterurkunden überreicht worden. Damit haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als 120 Absolventen für Führungsaufgaben in der Sozialwirtschaft qualifiziert.
Wenngleich der Fokus auf Leitungsaufgaben in der Sozialwirtschaft gerichtet ist, sind die Handlungsfelder weiter gefasst. Sozialmanager finden sowohl in der Komunalverwaltung als auch in erwerbswirtschaftlich ausgerichteten Unternehmungen Anklang. Die Diskussion wie weit Sozialmangement ausschließlich dem Management der Sozialen Arbeit oder mehr einem sozialverantwortlichen Management folgt ist breit geführt und nicht abschließend beantwortet. Im ersten Fall sieht sich das Sozialmanagement dem Vorwurf ausgesetzt, einer Ökonomisierung des Sozialen Vorschub zu leisten und anderen Entwicklungen, etwa einem professionell gestalteten Ehrenamt, hemmend entgegen steht. Im zweiten Fall ist der Impact für sein sozialverantwortliches und zugleich effektives Management noch ungeklärt.

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